es ist gut, dass einem nichts geschenkt wird. spaeter, im berufsleben, ist es noch viel haerter als an der uni, wo man sich mitdiversen sonderlichen personen (auch professoren) rumschlagen muss. der weg ist ist nicht leicht, doch man braucht keine leute, die davor weglaufen oder versagen, sondern leute, die sich den problemen stellen und eine sache zum erfolg bringen. ich bin froh, dass um mich rum nur kollegen da sind, die durch diese pruefstelle “UNI” durch mussten. man merkt ihnen an, dass sie profis sind. die versager von damals werkeln woanders, wo sie hoffentlich nicht so viel schaden anrichten koennen. ein vorgetzter sagte mal zu mir, dass man an der uni nicht das fachliche fuer den beruf lernt, sondern man lernt, wie man sich unter
schwierigen bedingungen einen loesungsweg baut. und genau das ist es, was man spaeter braucht, in der branche. uni bedeutet, dass du tun und lassen kannst, was du willst, ohne direkte konsequenzen zu spueren. du kannst immer alles auf morgen verschieben, zu spaet kommen und versprechen brechen. in einer ausbildung zum handwerker, kannst du dir sowas nicht leisten, ohne sofort den kopf gewaschen zu bekommen. warum werden studies und lehrlinge so unterschiedlich behandelt? weil es eine vorbereitung auf das berufsleben ist. als handwerker bekommst du spaeter immer gesagt, was wie gemacht werden muss. du wirst gefuehrt, von der lehre bis zur rente. als ingenieur musst du selber aktiv sein. wer das in der uni schon nicht schafft, muss rausgeprueft werden, weil er spaeter auch versagen wuerde.
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